Take-away beim hope house

Eindrückliche Hilfe in Zeiten von Corona

10'000 Mahlzeiten und über 8'000 Freiwilligen-Stunden in 13 Wochen für Menschen in Not

Verena, die Glückliche! Sie konnte ihr Glück zuerst kaum fassen und musste weinen. Noch am Morgen fühlte sie sich niedergeschlagen und wusste nicht, ob sie es überhaupt zur Essenausgabe beim Hope House schafft. Und nun diese Überraschung. 

Majorin Eva Brunner, Leiterin der Heilsarmee der Region Zürich, überreichte heute Freitag um ziemlich genau um 12.20Uhr Verena die 10'000ste Mahlzeit mit einer Karte, einem Gutschein, einem Ballon und einem Gebet. 

Mit dabei waren ca. 20 freiwillige Helfende, um den Augenblick mitzuerleben. Ohne die grosse Anzahl freiwilliger Helfer und Helferinnen, die in den letzten 13 Wochen während über 8'000 Freiwilligen-Stunden gekocht, gerüstet, verpackt, verteilt und wieder alles gereinigt haben, wäre diese eindrückliche Hilfe für Menschen in Not während der Zeit des staatlich angeordneten Notstands nicht möglich gewesen. 

Anwesend waren auch Kirtanya und Marc, Restaurantbesitzer der Restaurants «the bite», «La Brea», «Brisket» und «Yard Bird». Sie kochen jeweils am Sonntag in ihren Restaurants das Menü vom Montag. Eva Brunner lobte sie: «Was für ein Vorbild für uns alle, dass Restaurantbesitzer, die selbst durch eine schwierige Zeit gehen, uns in unserem Dienst an Menschen in Not unterstützen.

Das Angebot vom Take-Away beim Hope House werden wir bis zum 10. Juli aufrechterhalten. Nach der Sommerpause werden wir ab dem 10. August mit einem Mittagstisch-Angebot mit Lebensmittelabgabe an drei Wochentagen weiterfahren.

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Zwischenbilanz

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Konzept

Die Heilsarmee Zürich Zentral, Verein Chrischtehüsli, Verein Netz4 und Evangelisch-Methodistische Kirche (EMK) Zürich 4 haben bisher während fünf Tagen in der Woche einen Mittagstisch für Menschen am Rand der Gesellschaft angeboten. Diese Angebote wurden von durchschnittlich täglich 80 Personen besucht.

 

Die Massnahmen des BAG in Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona-Virus treffen gerade unsere KlientInnen und andere Menschen am Rand der Gesellschaft besonders hart. Nicht nur fallen wichtige soziale Kontakte weg, sondern auch bestehende Beratungs-, Gemeinschafts- und Unterstützungsangebote verschiedener staatlicher und kirchlicher Stellen.
Aus diesem Grund haben sich die Heilsarmee Korps Zürich Zentral, die EMK Zürich 4, die Vereine Netz4 und Chrischtehüsli entschieden, einen Take-Away für die Zeit des Notstands anzubieten.

Ziel

· Versorgung von Menschen in prekären Situationen mit einem warmen Mittagessen in der Zeit des staatlich angeordneten Notstands (montags bis freitags). 

 

·     Bestehende Angebote aufrechterhalten unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen des BAG. 

Absicht und Form

·    Ein Team von täglich 7 Personen aus den verschiedenen Organisationen kochen und organisieren die Essensabgabe. 4 Personen kochen, 3 Personen sind für die Ausgabe zuständig.

o   Wichtig: Social Distancing und Hygienemassnahmen werden im Team eingehalten und durchgesetzt.

·  Take-Away-Stand am Mittag von 12.00 – 13.00 in Pavillon vor dem Hope House (kein Einlass in die Räumlichkeiten des Hope House!)

·  Personal ist für die Durchsetzung der Massnahmen zuständig (Social Distancing in der Warteschlange, zügiges Entfernen der Gäste vom Take-Away).

·     Mittagessen wird in verschlossenem Einweggeschirr in Plastiktüten abgegeben.

·     Mittagessen sind vegetarisch und wie folgt vorgesehen:

o   Montag: Gemüse-Risotto

o   Dienstag: Teigwaren 5P

o   Mittwoch: Gemüse-Curry

o   Donnerstag: Kartoffel-Gemüse Gratin

o   Freitag: Teigwaren mit Tomatensauce

Neben dem Take-Away-Stand gibt es einen Topf für eine freiwillige Spende.

Budget

Die Schweizer Tafel hat zugesagt, täglich Gemüse und teilweise Grundzutaten zu liefern.

Wir rechnen mit Kosten von ca. Fr. 100.- / Tag für Grundnahrungsmittel, Take-Away-Geschirr/ Besteck, Silikonhandschuhe, Plastiksäcke.

Bis zum 19. April entspricht das einem Gesamtbetrag von ca. Fr. 2'500.-.

 

Diese Kosten werden über die Budgets von Curry31, Netz4, EMK Zürich 4 gedeckt.

Medienmitteilung

Verein Netz4, Verein Chrischtehüsli, Evangelisch-Methodistische Kirche Zürich 4 und die Heilsarmee Zürich Zentral starten einen Take-Away für Menschen in Not beim Hope House an der Ankerstrasse 31 in Zürich.

Anstelle der bisherigen Angebote im Kreis 4 für Menschen am Rand der Gesellschaft organisieren die vier Werke einen Mittags-Take-Away von Montag bis Freitag. Das Angebot startet am kommenden Freitag 20. März um 12.00.

Die Massnahmen des BAG in Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona-Virus treffen gerade unsere KlientInnen und andere Menschen am Rand der Gesellschaft besonders hart. Nicht nur fallen wichtige soziale Kontakte weg, sondern auch bestehende Beratungs-, Gemeinschafts- und Unterstützungsangebote verschiedener staatlicher und kirchlicher Stellen.

Das Organisationsteam des Take-Away wird sicherstellen, dass die Massnahmen des BAG eingehalten und durchgesetzt werden.

 

Für Fragen zum Angebot stehen zur Verfügung:

Heilsarmee, Markus Muntwiler, 079 384 12 36

Verein Netz4, Gian-Duri Mögling, 044 240 05 38

Chrischtehüsli, Emanuel Parvaresh, 076 360 33 66

 

EMK Zürich 4, Dinah Hess, 079 312 01 19


Flyer

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