Seelsorge, Predigten

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Heilsarmee Zürich Zentral  

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Predigt zum 22.2.2009 (Allan Hofer)

Gottes Gegenmittel gegen Unentschlossenheit Psalm 23, 3b

Heute führen wir unsere Betrachtung von Psalm 23 fort.

Heute werden wir uns mit dem Problem der Unentschlossenheit beschäftigen.

Das Leben besteht aus einer Reihe von Wahlmöglichkeiten, von Entscheidungen.

Erfolg ist eigentlich nur das Resultat, weiser Entscheidungen.

Wenn Sie dumme Entscheidungen treffen, werden Sie scheitern.

Wir treffen unsere Entscheidungen und dann treffen unsere Entscheidungen uns.

Weil jede Entscheidung eine Konsequenz mit sich führt, weil wir menschlich sind (was bedeutet, dass wir dafür anfällig sind, Fehler zu begehen).

Das Fällen einer Entscheidung kann sehr stressreich sein, weil wir nie wissen, was passiert.

Hatten Sie jemals Angst davor, die falsche Entscheidung zu treffen?

Einige unter Ihnen stehen jetzt dem Stress der Unentschlossenheit gegenüber.

Sie mussten sich während der vergangenen Woche mit einer wichtigen Frage beschäftigen.

Soll ich daran festhalten, oder soll ich loslassen?

Soll ich das tun, oder soll ich das lassen?

Die Bibel sagt in Jakobus 1, dass ein wankelmütiger Mensch in allen Lebensbereichen instabil ist.

Das griechische Wort für wankelmütig heisst wörtlich «torkeln wie ein Betrunkener».

Wenn Sie sich im Leben nicht entscheiden können, werden Sie durchs Leben torkeln, sich von Wand zu Wand schleudern lassen, wie eine Kugel im Flipperkasten.

Manchmal hinterfragen wir uns auch noch, nachdem wir eine Entscheidung gefällt haben:

«Habe ich das Richtige getan?»

Wir schwanken hin und her und das führt zu Stress.

Gibt es ein Gegenmittel gegen diese Art von Stress durch Unentschlossenheit?

Ja. Im vierten Satz von Psalm 23:3b

«Auf sicheren Wegen leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem Namen.»

Das Gegenmittel für Stress durch Unentschlossenheit heisst, sich von Gott leiten zu lassen.

«Der Herr ist mein Hirte, darum leide ich keine Not.»

Der gute Hirte kümmert sich nicht nur um unser leibliches Wohl, sondern er zeigt uns auch den richtigen Weg.

Er liefert nicht nur, er leitet auch.

Der gute Hirte beschützt nicht nur, er führt auch.

Gott hat gesagt: «Ich werde euch durch das Leben führen, wenn ihr mir vertraut.»

Er sagt, ich werde euch auf den Weg der Rechtschaffenheit leiten.

Das heisst schlicht, auf den richtigen Weg; ganz wörtlich zu verstehen.

Heutzutage würde David sagen: «Er hält mich in der Spur.»

Es ist im Leben sehr einfach, aus der Spur zu geraten.

Es einfach sich, durch triviale Dinge ablenken zu lassen, aus Mücken Elefanten zu machen.

Gott ist derjenige, der uns in der Spur hält.

Gott will uns leiten.

Er will Sie sogar mehr leiten, als Sie geleitet werden möchten.

Gott möchte, dass Sie seinen Willen besser kennen lernen, als Sie selber das möchten.

Ein Problem ist, dass wir oft nach den falschen Dingen Ausschau halten, wenn wir nach Gottes Willen suchen.

Einige Menschen verfolgen einen mystischen Ansatz. Sie suchen nach einem Gefühl.

Sie suchen nach einem Gefühl, das sie umhaut.

Sie suchen nach einer emotionalen Befreiung, um sagen zu können: «So erkenne ich, was Gottes Wille ist!»

Andere unter Ihnen sind rationaler.

Sie suchen einen methodischen Zugang zum Willen Gottes, einen mechanischen Ansatz.

Sie möchten, dass Ihnen jemand ein Rezept gibt, eine Formel – neun Schritte, um immer zu wissen, was Gottes Wille für Ihr Leben ist.

Benutzen Sie das Rezept. Gottes Wille ist aber kein Rezept.

Einige Menschen verfolgen einen magischen Ansatz.

Sie erwarten von Gott, dass er ihnen seinen Willen durch ein grandioses Zeichen enthüllt.

Er sollte es an den Himmel schreiben, Sie anrufen oder Ihnen wenigstens ein Telegramm schicken.

Aber alle diese Wege führen zu Frustration und führen vor allem dazu, dass wir den Willen Gottes übersehen und überhören.

Gottes Wille ist kein Gefühl, keine Formel und auch nichts, wovor Sie sich fürchten sollten, nichts, das Sie frustrieren soll.

Wie also erkenne ich ihn denn? Wie lasse ich Gott mich auf den rechten Weg führen?

In der Bibel stehen vier Dinge:

1. Zugeben, dass ich Hilfe brauche.

2. Im Glauben um Führung bitten.

3. Auf Gottes Antwort hören.

4. Gott vertrauen, auch wenn ich seine Antwort nicht verstehe.

1. ICH MUSS ZUGEBEN, DASS ICH EINE FÜHRUNG BRAUCHE

Das ist hart, besonders für Männer.

Halten wir an und fragen wir nach dem Weg, wenn wir uns verfahren haben? Nein.

Es liegt nicht in der Natur eines Mannes, anzuhalten und nach dem Weg zu fragen.

Wir tun das schlicht nicht.

Also torkeln wir und verirren uns.

Es liegt in der Natur der Schafe, wegzulaufen, den Weg zu verlassen.

Sie brauchen einen guten Hirten, genau wie wir auch.

Wir pflegen auch wegzulaufen.

Jesaja 53:6: «Wir alle waren wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg.»

Deswegen kennen wir Gottes Willen nicht.

Es ist eine Tatsache, dass wir meistens weder Gott noch jemand anderem folgen wollen, egal ob wir Christen sind oder nicht.

Wir wollen unseren eigenen Weg gehen.

Wir wollen nicht zugeben, dass wir einen Wegweiser, einen Führer brauchen.

Schafe sehen schlecht.

Ein Schaf kann nicht weit voraus blicken.

Deswegen können sie auf einem Weg auch nicht voraussehen, ob dieser Weg über eine Klippe oder in ein Feuer führt.

Sie brauchen einen Hirten, der sie anführt.

Und gleichermassen sind wir wie Schafe.

Menschen können nicht in die Zukunft sehen.

Sie wissen nicht, was am nächsten Tag geschieht und noch viel weniger, was im nächsten Jahr oder in den nächsten zehn Jahren geschehen wird.

Sie wissen nicht einmal, was heute Nachmittag geschieht.

Gott hat Sie so erschaffen, dass Sie nicht in die Zukunft blicken können, egal wie sehr Sie es auch versuchen.

Weshalb hat Gott dies gemacht?

Damit Sie auf Ihn angewiesen sind. Damit er Sie leiten kann.

Genau wie Schafe den Weg vor sich nicht gut sehen, können wir nicht in die Zukunft sehen, wir stolpern.

Sprüche 14:12: «Mancher Mensch hält seinen Weg für den richtigen, aber am Ende führt er ihn in den Tod.»

Wir haben alle schon Entscheidungen getroffen, die uns zu jener Zeit richtig erschienen, sich im Nachhinein aber als falsch erwiesen haben.

Einige Wege führen direkt in Sackgassen.

Sie führen nirgendwo hin. Deshalb ist es so einfach, aus der Spur zu geraten.

Genau wie Schafe davon laufen und nicht in die Zukunft sehen können, verhalten auch wir uns und deshalb stolpern wir.

Aber der erste Schritt besteht darin zuzugeben: «Gott, ich brauche Hilfe.»

Manche Menschen sagen, dass Gott nie zu ihnen spricht.

Wahrscheinlich wollen sie gar nicht wirklich, dass er es tut. Wahrscheinlich denken Sie, dass Sie keine Führung brauchen.

Psalm 25:8b & 9:

«Den Demütigen zeigt er den richtigen Weg; den Entrechteten verhilft er zu ihrem Recht und lehrt sie, seinen Willen zu erkennen.»

Demütig bedeutet hier zuzugeben, dass ich eine Leitung brauche.

2. IM GLAUBEN UM FÜHRUNG BITTEN

In der Bibel steht, «Jesus sagte: Bittet und ihr werdet bekommen! Sucht und ihr werdet finden! Klopft an und es wird euch geöffnet!» (Matthäus 7, 7).

Bittet, sucht, klopft – BITTET. Gott will, dass wir lernen zu bitten.

Gott ist bereit, uns Weisheit zu geben.

Er will Sie durch Ihr Leben führen, aber Sie müssen auf zwei Dinge achten:

Sie müssen die richtige Person bitten – Gott.

Sie müssen mit der richtigen Einstellung bitten – im Glauben und mit der Erwartung, eine Antwort zu erhalten.

Haben Sie Gott schon einmal um etwas gebeten und sich dabei gedacht, dass Sie das sowieso nicht bekommen?

Das haben Sie sicher.

Ich habe das auch schon getan.

Das ist auch der Grund, weshalb wir es nicht bekommen haben.

Gott arbeitet in unseren Leben im Rahmen unseres Glaubens.

Wir sagen so oft: «Gott, bitte führe mich!», und dann laufen wir einfach davon, ohne auf seine Führung zu warten.

Wir beginnen sofort zu arbeiten.

Wir sagen: «Gott, ich möchte, dass du mir deine Weisheit gibst, die richtige Entscheidung zu treffen.»

Aber wir erwarten nicht wirklich, dass er das tut.

Wir denken, dass alles von uns selber abhängt.

Gott sagt aber, wenn wir ihm vertrauen und auf ihn hören, wird er uns leiten.

Aber wir müssen im Glauben bitten.

3. AUF GOTTES ANTWORT HÖREN

Gott hat uns so erschaffen, dass wir seine Stimme hören können.

Es befindet sich ein Empfänger in Ihnen, damit Sie durch Gott geleitet werden können.

Er hätte Sie nie ohne diesen Empfänger erschaffen.

Es ist das, was uns menschlich macht.

Von all den Kreaturen, die Gott erschaffen hat, sind die Menschen die Einzigen, die mit ihm eine Verbindung eingehen können und die hören können, was er sagt.

Gott spricht die ganze Zeit, wir sind bloss nicht immer im Einklang mit Ihm.

Hiob 33:14: «Gott redet doch! Er tut es immer wieder, mal sanft, mal hart - man achtet nur nicht drauf!»

Weshalb achten wir nicht darauf?

Weil unser Empfänger nicht auf dem gleichen Kanal wie sein Sender ist.

Wie spricht Gott zu uns?

Es gibt viele Arten, in denen er mit uns spricht.

Die Bibel, Lehrer, Eindrücke, Umstände, Schmerzen.

Er spricht nicht immer auf die gleicher Art und Weise.

Aber primär spricht er zu uns durch die Bibel.

Eine Menge von Dingen, die wir brauchen, um unserem Leben eine Richtung zu geben, steht schon dort.

Gott sagt, dass das Leben eine Reise ist und er hat uns eine Strassenkarte gegeben.

Er hat uns auch einen Kompass gegeben – unser inneres Bewusstsein.

Und er hat uns einen Führer gegeben – seinen Geist, der in uns ist.

Wenn Sie sich verirrt haben, ist es sehr hilfreich, eine Strassenkarte und einen Kompass zu haben, aber es ist noch viel hilfreicher, wenn Sie jemanden zur Seite haben, der Sie durch diese Wüste führen kann.

Die Bibel ist Gottes Leitfaden, eine Strassenkarte, und wenn Sie sie nicht lesen, werden Sie sich verirren.

Sie hilft uns, Labyrinthe zu überwinden und die Richtung für unser Leben zu finden.

Sie müssen dieses Buch jeden Tag lesen.

Wenn Sie das nicht machen, ist das so, als wenn Ihr Telefon nicht richtig aufgelegt wäre – dann kann Gott Sie nicht erreichen.

Gott spricht auch durch Lehrer, gottgefällige Bibellehrer. Oder andere Gläubige.

Gott spricht durch jeden Gläubigen, zu unterschiedlichen Zeiten.

Es gibt weder für mich noch für einen anderen Offizier eine Möglichkeit herauszufinden, was jeder Einzelne von Ihnen gerade braucht, damit Ihre Bedürfnisse gestillt werden können.

Ich sage jede Wochen, bevor ich mich vorbereite: «Gott, du weisst, wer am Sonntag anwesend sein wird und du weisst, wer eine anstrengende Woche hinter sich hat. Ich weiss es nicht, aber du weisst es.

Du weisst, was sie hören müssen.

Hilf mir, etwas zu sagen, dass du ihnen sagen willst.» Er braucht das.

Das ist einer der Gründe, weshalb ich jeden Sonntag in ein Korps gehe.

So viele Wendepunkte in meinem Leben, wichtige Wendepunkte, haben sich ereignet, als ich einer Predigt zugehört oder einer Bibelstunde beigewohnt habe. Wenn die Türen der Kirche offen sind, will ich dort sein, weil ich denke: «Was, wenn Gott eine Botschaft für mich vorbereitet hat und ich nicht dort bin?»

Gott braucht Umstände, um zu sprechen.

Er benutzt Schmerz. Gott flüstert uns zu, wenn es uns gut geht, aber er schreit laut, wenn wir Schmerzen durchleben.

Gott erhält Ihre Aufmerksamkeit, wenn Sie einen Schmerz durchleben.

Im Fuchsbau gibt es keine Atheisten.

Wenn unser Leben in Gefahr ist, glauben wir alle an Gott.

Sprüche 20:30: «Striemen sind ein Heilmittel gegen die Bosheit, Schläge bessern den Charakter.»

Gott spricht die ganze Zeit. Sind Ihre Ohren bereit? Hören Sie ihm zu?

Wenn Sie zuhören, wenn Sie sich auf ihn einstellen, werden Sie auf Gottes Weg gelangen. Wenn nicht, gehen Sie Ihren eigenen Weg.

Ihr eigener Weg führt zu geplatzten Träumen, gebrochenen Herzen, zerstörten Leben und zerrütteten Familien.

Wir leben in einer gebrochenen Gesellschaft, die sich dem Abgrund nähert, weil die Menschen nicht auf dem richtigen Weg sind, den Gott für uns vorgesehen hat.

Die gute Nachricht ist, dass die Strasse der Rechtschaffenheit ebenfalls die Strasse der Genesung ist.

4. AUF GOTT VETRAUEN, AUCH WENN ICH SEINE ANTWORT NICHT VERSTEHE

Sie sind nicht Gott.

Ein Beispiel steht im Alten Testament; die Kinder Israels waren nach 400 Jahren aus der Sklaverei durch Ägypten befreit worden.

Moses ging zum Pharao und sagte: «Lass mein Volk ziehen», und der Pharao sagte, er habe genug und sie sollen verschwinden.

Sie gehen.

Eine ganze Nation macht sich auf den Weg in die Freiheit und das Erste, was ihnen auf dem Weg begegnet, ist das Rote Meer.

Auf der einen Seite ist eine unüberwindbare Gebirgskette.

Auf der anderen Seite befindet sich ebenfalls eine unüberwindbare Gebirgskette.

Vor ihnen liegt ein Ozean.

Und hinter ihnen, auf Verfolgungsjagd, die ägyptische Armee, die es sich anders überlegt hat und auf dem Weg ist, um sie alle abzuschlachten.

Was tut Gott jetzt?

Der Weg sieht wie eine Sackgasse aus.

Aber Gott wusste genau, was er tun wollte.

Er war dabei, sie auf ein Wunder vorzubereiten.

Er war dabei, sie auf die Befreiung vorzubereiten.

Er hatte keinen Fehler gemacht, weil er sehen konnte, was sie nicht sahen.

Er teilte das Rote Meer und sie konnten es durchqueren.

Jahre später blickten die Israeliten zurück und sagten in Psalm 77, 22:

«Dein Weg führte mitten durch das Meer, deine Schritte gingen durch Wassertiefen, doch deine Spuren konnte niemand sehen

Einige von Ihnen befinden sich momentan in einer Sackgasse – finanziell, emotional, in Bezug auf eine Beziehung –, aber da hat es eigentlich keine Wand; da ist eine Tür.

Gott sieht einen Pfad, den Sie nicht kennen.

Der Weg, auf dem Sie sich gerade befinden, mag dunkel, frustrierend, entmutigend sein und Sie fühlen sich deprimiert und denken, dass es keinen Ausweg gibt. Unmöglich.

Wenn Sie an Ihrem Glauben festhalten und auf Gott vertrauen, auch wenn Sie keinen Ausweg sehen, kann er einen Ausweg schaffen.

Wenn Sie denken, dass das nicht geschieht, aber dennoch auf Gottes Weg bleiben, wird er mit der Zeit immer deutlicher und heller und verständlicher, je länger Sie auf dem Weg sind, je länger Sie wachsen, je länger Sie heranreifen und je mehr Sie lernen, wie Christus zu sein.

Das Leben ist eine Reise.

Sprüche 4:18:

«Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht dem Sonnenaufgang: Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist.»

Ist es bei Tagesanbruch schon hell? Nein.

Aber je länger Sie durch Ihr Leben gehen, desto heller wird es.

Eines Tages werden Sie im gleissenden Licht der Ewigkeit stehen und erkennen, weshalb Gott genau diesen Weg für Sie ausgesucht hat.

Dieses Rätsel, diese Krise, das Chaos, vor dem wir momentan stehen und wovon wir nichts einordnen können, werden wir eines Tages im Licht der Ewigkeit verstehen.

Wir werden die Übersicht über das Ganze haben.

Sie werden Gottes Absicht hinter dem Weg, den er für Sie vorgesehen hat, erkennen.

Was tue ich in der Zwischenzeit?

Sie tun, was in Sprüche 3:5-6 steht:

«Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir den richtigen Weg zeigen.»

Was meint er mit: «Verlass dich nicht auf deinen Verstand»?

Versuchen Sie nicht, es zu verstehen.

Sie werden die meisten Dinge, die in Ihrem Leben geschehen, nicht verstehen, bis Sie in den Himmel kommen.

Beurteilen Sie den Weg, auf dem Gott Sie führt nie, bevor er zu Ende ist.

Kritisieren Sie keinen noch nicht vervollständigten Plan.

Haben Sie Geduld.

Eines Tages werden Sie verstehen, weshalb alles so geschehen ist.

Sie werden erkennen, dass Gott weiss, was er tut.

Gott macht keine Fehler.

Gott patzt nicht. Gott weiss, was für Sie das Beste ist.

Sie können das, was er sieht, nicht sehen.

Er sieht die Zukunft. Er kann das Ende sehen, das Resultat. Sie können das nicht.

All diese Probleme, der ganze Herzschmerz, die Schwierigkeiten und Verzögerungen, die Dornen, die uns stechen, unsere körperlichen Gebrechen, einfach alle Dinge, bei denen wir nach dem Weshalb fragen, werden eines Tages klar. Im Licht der Liebe Gottes.

Aber verlassen Sie sich in der Zwischenzeit nicht auf Ihren Verstand. Vertrauen Sie auf Gott.

Psalm 37, 23: «Der Herr hat Freude an einem redlichen Menschen und lenkt alle seine Schritte

Schon bevor Sie auf die Welt gekommen sind, kannte Gott die Schritte, die Sie unternehmen würden. Gott hat Sie mit einem zweckdienlichen Plan erschaffen.

Er hat einen Weg, den er für Sie angelegt hat.

Er wird Sie nicht dazu zwingen, diesen Weg zu gehen.

Sie haben die Wahl, die Möglichkeit, sich zu entscheiden.

Sie können entweder Gottes Weg gehen, oder Sie können Ihren eigenen Weg gehen.

Eines Tages werden wir vor Gott stehen und er wird sagen:

«Hast du den Weg genommen, den ich für dich vorgesehen habe?»

Wenn Sie dann sagen: «Nein, ich habe meinen Weg gewählt», wird ER antworten: «Dann geh auf deinem Weg weiter.»

Unser Weg führt nicht in den Himmel.

Gottes Weg für uns führt in den Himmel.

Manchmal sorgt Gott auch dafür, dass Wege sich kreuzen.

Gott sorgt dafür, dass der Weg einer anderen Person unseren Weg kreuzt.

Er bringt zum richtigen Zeitpunkt Menschen, Umstände und Begebenheiten in unser Leben, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen, um zu uns zu sprechen und uns beim Wachstum zu helfen.

So viel von unserem Stress ist unnötig.

Er ist nicht wichtig und überflüssig.

Wenn Sie einen Führer haben, der zu Ihnen sagt: «Ich werde mit dir gehen und wenn du stolperst, ist das okay.» ... «Er mag fallen, aber er stürzt nicht zu Boden; denn der Herr hält ihn fest an der Hand» (Psalm 37, 24).

Nun zur ultimativen Frage: «Wessen Weg werden Sie für Ihr Leben wählen?

Berufliche Karriere oder Gottes Plan für Ihr Leben?»

Ich möchte Sie warnen und ehrlich zu Ihnen sein.

Wenn Sie sagen: «Gott, ich möchte zurück auf den Weg, den du für mich vorgesehen hast und ich möchte so leben, wie es dir gefällt», dann seien Sie sich bewusst, dass der rechtschaffene Weg nicht unbedingt bequem ist.

Es ist auch nicht der einfachere Weg. Es ist auch nicht der beliebteste Weg.

Es ist so!

Gott möchte, dass Sie gegen den Strom schwimmen.

Es ist nicht unbedingt der Weg, der Sie reich macht.

Es ist nicht der Weg, der frei von Risiken ist.

Weshalb sollen wir Gottes Weg folgen?

«Stets das Rechte tun ist der Weg, auf dem ein Leben gelingt, eine gut gebaute Strasse ohne tödliche Gefahren» Sprüche 12,28.

Wenn Sie aber Ihren eigenen Weg einschlagen, führt dieser in den Tod.

Es ist Ihre eigene Wahl.

Kontakt

Majore
Walter und Hanny Bommeli

Heilsarmee Zürich Zentral
Ankerstrasse 31
8004 Zürich

Tel. 044 242 53 89

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