Seelsorge, Predigten |
Heilsarmee Zürich Zentral |
|
|
Angebote für
Angebote zum Thema
|
Predigt zum 9.11.2008 (Martin und Corinne Gossauer-Peroz)Danket dem Herrn, denn er ist gütig!Psalm 107 1. Danket dem HERRN, denn er ist gütig! (Übersetzung «Neues Leben. Die Bibel) Teile 1 und 2 Martin Gossauer Einleitung Wir wollen diesen Psalm, wie wir es auch schon gemacht haben, auf drei verschiedene Arten lesen und meditieren und versuchen, ihn so möglichst umfassend zu verstehen: Es ist ein herrlicher, faszinierender Psalm, dieses Dankeslied der Erlösten. Der Aufbau ist klar: Auf die drei Verse umfassende Einleitung folgen jeweils vier Abschnitte wie vier Liedstrophen mit demselben Refrain, der immer mit dem Aufruf endet: «Sie sollen den Herrn für seine grosse Liebe preisen.» Die letzten Verse unterstreichen Gottes Handeln an allen Menschen und enthalten eine interessante Schlussfolgerung. Wir lesen den Psalm abwechslungsweise, die Refrains gemeinsam + V.1 + 43 Erste Lesung mit Israel Wir wollen den Psalm zuerst mit den Augen des Volkes Israel betrachten. Vor uns spielt sich ganz konkret die folgende lebendige Szene ab: Stellen wir uns vor, zahlreiche Pilger sind an einem grossen Festtag in Jerusalem eingetroffen, und sie möchten alle Gott Dank erweisen und so ihr Gelübde einlösen, das sie in einer Situation von grosser Gefahr eingegangen sind, aus welcher der Herr sie erlöst hat. Die Volksmenge hat sich um den Altar versammelt, wo das Dankesopfer vorbereitet wurde. Die Priester laden nun vier Gruppen von Gläubigen ein, gemeinsam Gottes Eingreifen zu bezeugen und ihren Dank darzubringen. Das Ritual beginnt mit einer Einladung an die Beteiligten: «Dankt dem Herrn, denn er ist gütig!» Auf diese zeremonielle Einladung antworten alle Zuhörer: «Seine unwandelbare Liebe währt ewig.» Dann gruppieren die Leviten die 'Erlösten des Herrn', das heisst diejenigen, die ihren Dank ausdrücken wollen. Vier Menschengruppen von Dankenden nehmen nun an der Feier teil. Sie wurden alle aus Todesgefahr gerettet, und die Feier läuft jedes Mal nach dem gleichen Schema ab: a) sie beschreiben die erlebte Bedrohung ... b) es folgt ihr Hilferuf an Gott ... c) und sie schliessen mit dem Dankesrefrain ... Sie stehen für einzelne Menschen und ihr Schicksal, aber der Psalmist beschreibt mit den vier Gruppen auch das ganze Volk Israel – und eigentlich werden auch wir ganz gut damit beschrieben: 1) Wanderer, die sich in der Wüste verirrt hatten Wie in unseren heutigen Liedern bemerken wir, dass dieser Psalm zwei Refrains enthält, die viermal wiederholt werden: Der erste Kehrvers: «Herr hilf! Schrien sie in ihrer Not, und er rettete sie aus dem Elend.» Achten wir auf das kleine, stilistische Detail, das aber bedeutend ist: Der Hilfeschrei und die göttliche Erhörung gehören zusammen im gleichen Satz, wie wenn man unterstreichen möchte, wie prompt Gott geantwortet hat. Der zweite Kehrvers folgt: «Sie sollen den Herrn für seine grosse Liebe preisen und für die wunderbaren Werke, die er an ihnen tat.» Der Psalm schliesst mit einer Art Epilog, der die Perspektiven erweitert, Gottes Eingreifen betont und folgende, tiefe Lektionen aus diesen vier konkreten Situationen zieht: Ja, Gott ist fähig, bedrohende Situationen umzukehren ... ja, Gott will das Glück der Menschen ... ja, Gott verabscheut die Arroganz der Sünde, die das Glück zerstört und sich von Gott abwendet .... Und der Schlusssatz fasst alles zusammen: Wer weise sein will, übt sich darin, in all diesen erlebten Erfahrungen die treue Liebe Gottes zu erkennen, die am Wirken ist. Der Psalm beginnt und schliesst mit dem Blick auf diese Liebe von Gott. Diese Liebe, die 'HESSED' ist das letzte Wort des Psalms. Zweite Lesung mit Jesus Nun wollen wir den Psalm mit Jesus betrachten. Auch wenn der Psalm geschrieben wurde, um auf konkrete Situationen von Männern und Frauen des Volkes Israel zu antworten, findet er doch die ganze Fülle seines Sinnes in der Person von Jesus. Wer, wenn nicht er, wurde aus der Finsternis des Todes gerettet? Wer, wenn nicht er, hat gesehen, wie die bronzenen Tore der Hölle aufgebrochen wurden? Hinter dem Lied derjenigen, die aus Todesgefahr gerettet wurden, hören wir das Dankgebet von Jesus bei seinem Ostermahl: «Sie sollen den Herrn für seine grosse Liebe preisen und für die wunderbaren Werke, die er an ihnen tat.» Jeder Gottesdienst, zu dem wir uns versammeln, soll ein Dank der Erlösten sein in Erinnerung an unsere Errettung durch Jesus Christus am Kreuz. In dem Sinne ist dieser Psalm ein Osterpsalm 'par excellence'! Die konkreten, schmerzhaften Situationen, die uns darin beschrieben werden, sind nur ein schwacher Abglanz des tiefsten Elendes, welches der Tod selber bedeutet, und von dem uns allein die Auferstehung erlösen kann. Der Psalmist sang «Er sprach ein Wort, und sie wurden gesund» (V.20). Wir wissen heute, dass Jesus selber dieses lebendige Wort ist, das Gott gesandt hat und das Fleisch wurde, damit wir heil werden. In Jesus ist sein ewiges Wort in unsere Zeit hineingekommen, um uns vom Tode zu befreien (Johannes 1, 1+4). Der Psalmist sang «Denn er stillt den Durst der Durstigen und gibt den Hungrigen reichlich zu essen» (V. 9). Und wir wissen, dass Jesus sich als derjenige offenbarte, der den Durst und den Hunger der Menschheit stillt: «Keiner, der zu mir kommt, wird jemals wieder Hunger leiden, und niemand, der an mich glaubt, wird jemals wieder Durst haben», sagt Jesus in Johannes 6,35 (Hoffnung für alle). Der Psalmist kündigte die universelle Zusammenführung aller Geretteten an: «Denn er hat die Vertriebenen aus vielen Ländern gesammelt, aus Ost und West, aus Nord und Süd.» (V. 3) Und Jesus hat diese Rolle als Zusammenführender ausdrücklich übernommen: «Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt!» (Matthäus 23, 37 Hoffnung für alle) «Mit gewaltigem Posaunenschall wird er seine Engel aussenden, und sie werden seine Auserwählten aus allen Teilen der Welt sammeln.» (Matthäus 24, 31 Hoffnung für alle) «Aus der ganzen Welt, aus Ost und West, aus Nord und Süd werden die Menschen in Gottes Reich, zu Gottes Fest kommen.» (Lukas 13, 29 Hoffnung für alle) Das sind genau die Worte des Psalms, die Jesus aufnimmt und auf sich selbst anwendet. Der Psalmist beschreibt mit aller Schönheit den Sturm, der den Seeleuten zum Verhängnis wird, und wie Gott ihn stillt (V. 25-30). Doch es ist Jesus, der sich für uns gegen unsere Stürme aufrichtet und ihnen Ruhe gebietet: Das Wort, das im Psalm, Vers 29 gebraucht wird, ist dasselbe wie in Markus 4, 39 bei der Sturmstillung Jesu. Jesus ist der Weg für verirrte Wanderer (Johannes 14, 6). Er zerbricht die Ketten der Sünde und erklärt, dass die verzweifelten Gefangenen nicht verurteilt werden (Römer 8, 1). Er ist der grosse Arzt (Lukas 5, 31), der den Leidenden Erleichterung bringt. Er stillt die Stürme (Markus 4, 39-41) für Menschen, die in den Wellen unterzugehen drohen. Wie können wir anders, als «es laut verkünden und es allen sagen, dass ER uns vor unseren Feinden gerettet hat». (V. 2) Illustrationen aus 'Psalmen, Lieder des Lebens', hänssler Verlag, William J. Petersen: «In einem Sturm ist Gebet immer angebracht. Vielleicht beten wir schwankend und taumelnd oder wenn wir mit unserer Weisheit am Ende sind. Gott hört uns mitten im Grollen des Donners, er antwortet uns aus dem Sturm ... Und wenn Gott Frieden schafft, dann herrscht wirklich Frieden, der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft.» (Charles H. Spurgeon)
3. Teil: Corinne Gossauer: Der Psalm 107 übertragen in unsere Zeit
1) Diese vier Gruppen von Personen, die Gott Danke sagen, beeindrucken mich. Diese Situationen können leicht aktualisiert werden. Wir wollen diesen Psalm aus der Sicht unserer Zeit ansehen. «Manche wanderten durch die Wüste, verloren und heimatlos» (Vers 4). Hinter diesen verlorenen Reisenden ist es nicht schwierig, jene Männer und Frauen zu sehen, die ungeheure Risiken auf sich nehmen, um die Häfen von Europa zu erreichen ... um dort halb verhungert und erschöpft anzukommen. Um dort zu stranden, ohne irgendeine Zukunft vor sich zu sehen ... Um dort zu landen, aber gleich wieder zurückgeschickt zu werden ... Um dort anzukommen, und dann unter erbärmlichen Bedingungen leben zu müssen. In Paris hatten wir eine salutistische Familie aus dem Kongo, sie mussten zu siebt in einem Zimmer leben. So war es für sie ein weiteres Exil. Erst als sie in die Bretagne gingen, konnten sie endlich den nötigen Platz zum Leben finden. «Manche sassen in Finsternis und tiefster Verzweiflung, elend, in Ketten gefangen» (Vers 10). Hinter diesen Menschen, in Ketten gefangen, ist es nicht schwierig, an jene Menschen zu denken, die Gefangene von Abhängigkeiten sind: Drogen, Gewalttätigkeit, Spielsucht ... Vor ein paar Monaten hat eine Mitbewohnerin des Wohnheims Selbstmord begangen. Sie hiess Dalila und war 24 Jahre alt. Ihre Mutter war vor einigen Jahren in die Schweiz geflüchtet und hatte sich dann das Leben genommen, als Dalila ein junges Mädchen war. Dalila selber konnte sich nicht von einem Mann trennen, der ihr gegenüber gewalttätig war. Ihr einziger Ausweg war der Selbstmord. Die Bewohner und das Personal des Wohnheims haben sich dann in der Cafeteria versammelt, um ihr Lebewohl zu sagen. Ein Foto, das Foto von diesem schönen jungen Mädchen, hat ausgesehen wie wir. Dalila, ein Gesicht, hinter dem sich so viel Einsamkeit, Angst und Verletzungen verborgen haben ... Das Wohnheim ist ganz nahe von hier, am Ende der Strasse ... Diese Männer, diese Frauen, gefangen in schwierigen Umständen gibt es überall, nahe bei uns, jeden Tag ... «Sie verloren die Lust am Essen und waren dem Tode nahe, 'Herr, hilf!' schrien sie in ihrer Not, und er rettete sie aus dem Elend» (Verse 18 und 19). Es gibt all jene Menschen, die die Lust am Leben verloren haben, all jene, denen das Leben nichts erspart hat ... so viel in ihrem Körper wie auch in ihrem Herzen. Alle diese Menschen, die den Sinn des Lebens nicht mehr sehen können ... Alle diese Schmerzensschreie, die uns umgeben. Alle diese Schreie, die wir hören, und alle jene, die wir nicht hören ... Alle diese Schreie, die wir lieber nicht hören ... Weil diese Schreie der Verzweiflung uns unsere eigene Ohnmacht aufzeigen ... Alle diese Schreie der Verzweiflung, die uns sagen, dass für uns alles gut ist, dass wir sogar privilegierte Menschen sind ... Alle diese Schreie der Verzweiflung, die über uns hinausgehen ... Alle unsere eigenen Schreie ... Die Psalmen – und der hier vorliegende macht keine Ausnahme – sie sagen uns, dass wir uns mit unseren Schreien Gott zuwenden sollen. «'Herr, hilf!' schrien sie in ihrer Not, und er rettete sie aus dem Elend» (Vers 19).
Vor einigen Tagen habe ich etwas von Soeur Myriam, einer Diakonisse aus Reuilly gelesen. Sie schreibt: «Es kann sein, es kann sehr wohl sein, dass wir in den merkwürdigsten, in den am wenigsten erwarteten Momenten in ein Leiden eintreten müssen. Sie werden das nicht sofort verstehen können, Sie haben nicht sofort eine Antwort auf Ihre vielen Warum, und vielleicht werden Sie eine Antwort erst zu jener Zeit (in der Ewigkeit) bekommen, in der sich alles erhellen wird. Der Splitter wird in ihrem Fleisch bleiben, aber Tag für Tag werden Sie eine Gnade bekommen, die ausreichend ist, verschwindend klein vielleicht, aber unerschöpflich. Sie werden das Recht haben, den Schmerz ihres Innersten vor diesem Gott, der für Sie auf sicher da ist, herauszuschreien. Ich bitte Sie vor allem, schweigen Sie nicht. Denn es steht geschrieben, dass er die Schreie der Unglücklichen hört. Wissen Sie, dass er sich zur Erde hinunterneigt, um das Stöhnen der Gefangenen zu hören?» (Aus: «Prenez la paix», S. 59). Und sie fügt noch an: «Schweigen Sie nicht, sondern singen Sie! Singen Sie mit den Klagen der Vertriebenen.» 2) Dieser Psalm lädt uns nicht nur ein, uns Gott zuzuwenden in unserer Not, die wir erleiden mussten, sondern er lädt uns auch ein, Gott für seine Güte zu loben ... Auf den immer wiederkehrenden Satz «'Herr, hilf!' schrien sie in ihrer Not, und er rettete sie aus dem Elend» antwortet ein anderer Satz: «Sie sollen den Herrn für seine grosse Liebe preisen und für die wunderbaren Werke, die er an ihnen tat» (Vers 31). Auf diese Weise will dieser Psalm uns ermutigen, die Liebe des Herrn zu erkennen und ihm Danke für die Zeichen seiner Liebe zu sagen. Dieser Psalm stellt uns das vor, was wir eine «geistliche Übung» nennen können. Diese geistliche Übung besteht darin, Gott sehen zu lernen, wie er am Werk in den Ereignissen meines Lebens, meiner persönlichen Lebensgeschichte ist. Diese geistliche Übung will uns lehren, dass Gott da ist, trotz der grossen Not und der Zweifel. Gott, der uns tröstet und unser Weinen hört. Gott, der aus der Angst befreit. Gott, der die Finsternis und die Schatten des Todes zum Verschwinden bringt. Vers 14: «Er führte sie aus Finsternis und tiefster Verzweiflung, er löste ihre Ketten.»
Im Wachsen in unserem geistlichen Leben müssen wir auch in der «Kunst» wachsen, die Ereignisse unseres Lebens lesen zu lernen, immer wieder anzuschauen, indem wir sie in sein Licht, in sein Licht der Liebe stellen. Diese geistliche Übung stellt uns die folgenden Fragen: Wie kann ich in dem, was mir passiert, in dem, was in der Welt passiert, entdecken, was Gott ist: Retter, Befreier und einer, der uns bei sich versammelt? Ich werde immer wieder durch Menschen ermutigt, die im Zentrum ihrer Schwierigkeiten den Blick des Glaubens und des Vertrauens zu Gott bewahren können. Trotz der Schatten und der grossen Nöte fahren sie fort, ihr Vertrauen in Gott zu legen, der rettet, befreit und versammelt. Ihr Glaube ist ein demütiger und reifer Glaube. Aber es ist ein Glaube, der glauben kann ohne zu sehen und der gelernt hat, Gott trotz der Finsternis zu sehen. 3) «Eine Stadt, in der man sich niederlassen kann»: Zweimal ist in diesem Psalm die Rede von einer Stadt mit ihren Mauern. «Eine Stadt, in der man sich niederlassen kann». «Er holt die Hungrigen herbei, damit sie sich dort niederlassen und ihre Städte bauen» (Vers 36). Diese Formulierung symbolisiert für die Vertriebenen aller Zeiten die Sicherheit eines Ortes. Unsere Welt und ihre grossen Städte geben uns kein Gefühl der Sicherheit mehr. Die Städte sind Orte der Einsamkeit und grosser Not geworden ... Aber dieses Gebet behält immer seine Aktualität: «dass unsere Städte bewohnbar bleiben»; dass unsere Städte Orte bleiben mögen, wo man sich niederlassen und ohne Angst leben kann. Im Neuen Testament und hauptsächlich in der Offenbarung bedeutet DIE STADT das neue Jerusalem (Offenbarung 21, 2). Dort wird jede Gewalt und alle Einsamkeit besiegt und darum nicht mehr vorhanden sein. Während wir warten, sind wir aufgerufen, aus unseren Städten, unseren Wohnungen Orte zu schaffen, wo Solidarität gelebt wird. Solidarität anstelle von Anonymität. 4) Ein Gott, der rettet, befreit und bei sich versammelt ... Gott schafft ein Werk in jedem einzelnen Menschen, ein individuelles Werk in jedem Einzelnen. Aber er tut das, damit die Menschen von der Einzelerfahrung zu einer gemeinsamen Erfahrung weitergehen können. Anders gesagt, ein Mensch, der von Gott gerettet wird, ist von dem befreit, was ihn niedergedrückt hat, aber er ist auch aufgerufen, sich mit anderen Menschen zu versammeln, um Gott zu feiern und zu loben. Gott rettet, Gott befreit, und so wird eine Gemeinschaft mit anderen möglich. «Sie sollen den Herrn für seine grosse Liebe preisen und für die wunderbaren Werke, die er an ihnen tat. Sie sollen ihn öffentlich vor der Gemeinde und vor den Führern des Volks rühmen» (Verse 31 und 32).
Weil Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ist, deshalb ist sein Leben eine Gemeinschaft. Weil Gott ein Retter-Gott ist, darum ist das Heil Gottes eine Gemeinschaft. Ein Heil, das individuell und gleichzeitig allen gemeinsam ist. Weil Gott ein Gott ist, der befreit, sollen seine Werke der Befreiung gefeiert werden, dann, wenn sein Volk versammelt ist. Behalten wir in den nächsten Tagen doch diesen Psalm in unseren Gedanken und in unseren Zeiten mit Gott. Lesen wir ihn noch einmal, beten wir mit ihm ... Möge dieser Psalm uns helfen, über das zu staunen, was Gott tut ... Möge er uns ermutigen, Gott unsere Nöte, die um uns herum sind, hinzulegen. Möge er uns ermutigen, die Ereignisse unseres Lebens noch einmal anzuschauen, zu lesen, und darin die Zeichen der Gegenwart Gottes und seiner Liebe zu sehen. Möge der Psalm uns helfen, immer tiefer einzudringen in das, was Gott tun kann und will: retten, befreien und bei sich versammeln. Amen |
Kontakt Majore |