Seelsorge, Predigten

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Heilsarmee Zürich Zentral  

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Predigt zum 2. Adventssonntag, 9.12.2007 (Allan Hofer)

Gottes Geschenketausch - Gottes Geschenke zu Weihnachten

Vor einiger Zeit habe ich die Geschichte der drei Könige gelesen, geschrieben vom grossen Theologen Dave Berry.

Er schrieb über die, seiner Meinung nach, vom theologischen Standpunkt her am häufigsten übersehene Tatsache dieser Geschichte ...

... Es wird an keiner Stelle dieser Geschichte von Geschenkpapier gesprochen. Für mich, als Mann, ist diese Tatsache in der biblischen Geschichte der drei Weisen sehr wichtig.

Denn wenn die Geschenke verpackt gewesen wären, wäre dies in der Bibel sicherlich erwähnt worden: «Und es gab 600 Quadrat-Ellen Geschenkpapier.»

Wenn es Geschenkpapier gegeben hätte, würde in der Bibel stehen: «Josef sagte 'Lass uns das Papier wegwerfen.' Und Maria antwortete: 'Nein. Das ist schönes Papier. Lass es uns fürs nächste Jahr aufheben.'»

Wenn es Geschenkpapier gegeben hätte, wäre das Jesuskind wohl mehr am bunten Papier, als an den Geschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe interessiert gewesen.

Wir wissen aber, dass die Geschenke der drei Weisen zur ersten Weihnacht nicht eingepackt waren, dafür gibt es zwei gute Gründe.

Es hat viel mit den Menschen zu tun, die diese Geschenke abgegeben haben.

Der erste Grund für das fehlende Geschenkpapier ist die Tatsache, dass sie weise Männer waren.

Der zweite Grund ist: Sie waren Männer.

Männer verpacken keine Geschenke.

Erinnern wir uns daran, was wir in dieser Jahreszeit feiern, es hat nichts mit Geschenken zu tun, es geht auch nicht darum, wie sie verpackt sind ...

Es ist sehr wichtig, die Quittungen für die gekauften Geschenke aufzubewahren.

Und genau das ist das Thema, das wir heute genauer ansehen werden.

Wir werden über Gottes Geschenketausch sprechen.

In einigen Tagen werden viele Menschen vor Kundendienst-Schaltern Schlange stehen – lange Schlangen, um die wenige Tage zuvor liebevoll verpackten Geschenke umzutauschen. Bratpfannen gegen Tontöpfe, kabellose Bohrer gegen Kreissägen ...

Wir haben so viele Tausch-Wünsche!

Wussten Sie, dass Gott auch ein Geschenketausch-Programm hat?

Es ist unglaublich!

Es ist ganz anders als unser Geschenketausch.

Wir übergeben Ihm unser Schlimmstes und Gott gibt uns Sein Bestes.

Wir bringen Ihm Dinge, die wir niemals in unserem Leben haben wollen und Er gibt uns dafür Dinge, die wir schon immer in unseren Leben haben wollten.

Gott tauscht nämlich nicht nur Dinge.

Es ist tiefer als das.

Es ist grösser als das.

Es handelt sich um Beziehungen und um das, was Gott in unseren Leben tun will.

Wir werden uns heute mit drei besonderen Dingen beschäftigen, die Gott in unserem Leben ausgetauscht hat.

Es gäbe zwar dutzende davon.

Die Bibel ist voll davon.

Aber die folgenden drei scheinen dieser Jahreszeit besonders angemessen zu sein.

1. Wenn wir Gott unsere Sorgen bringen, gibt Gott uns Seinen Frieden.

Welch unglaublicher Tausch.

Wir bringen Ihm Sorgen.

Er gibt uns Frieden.

Im Matthäusevangelium 6:34 steht, was Jesus über Sorgen gesagt hat.

«Deshalb habt keine Angst vor der Zukunft. Gott wird auch morgen für euch sorgen.» (Family Bibel)

Jesus sagte, habt keine Angst, fürchtet euch nicht.

Und dennoch kämpfen wir mit Sorgen und Ängsten, weil es – besonders zu dieser Jahreszeit – einfach der menschlichen Natur entspricht.

Wir mühen uns mit Sorgen in unserem Leben ab.

Weil zu dieser Jahreszeit so viel geschieht, das uns ängstigt.

Überlegen wir mal, was wir alles zu erledigen versuchen.

Während dieser Zeit des Jahres beschliessen wir, in diesem einen Monat mehr Feste zu feiern, als in den gesamten anderen Monaten zusammen.

Ich weiss nicht, weshalb wir das tun, aber wir tun es uns an.

Während dieses einen Monats – abgesehen von all den Festlichkeiten – tun wir zusätzlich auch noch Dinge wie:

allen Menschen, die wir in unserem Leben je getroffen haben, ein paar persönliche Worte schreiben.

Und wir tun das dann auch.

Wie wenn das noch nicht genug wäre, haben wir dann auch noch die Idee, unser Haus von aussen und innen zu renovieren.

Wir schreiben auch das auf die Liste.

Natürlich kaufen wir zu dieser Zeit auch besondere kleine Geschenke für alle unsere Lieben.

Und wir backen zu dieser Jahreszeit.

Wie oft backen Sie während des Jahres?

Aber während dieser Jahreszeit tun Sie es!

Und mittendrin, wie wenn das alles noch nicht verrückt genug wäre, haben die Kinder auch noch Ferien.

Und natürlich gibt es doch noch die Topfkollekte für die Salutisten!! (Halleluja)

Es ist ganz einfach verrückt, was wir uns alles antun.

Kein Wunder, dass wir gestresst sind.

Kein Wunder, dass uns diese Jahreszeit ängstigt.

Wir stehen von einer Mauer.

Was ist denn das Problem der Besorgtheit?

Was ist das Problem von Angst und Stress?

Das Problem der Besorgtheit ist, dass das meiste wovor wir uns Sorgen machen, nie geschehen wird.

Es gibt Statistiken, die aussagen, dass lediglich 8% von den Dingen eintreffen, um die wir uns sorgen.

Somit werden die meisten Dinge, über die wir uns sorgen, gar nie eintreffen.

Es gibt ein altes schwedisches Sprichwort, das sagt: «Sorgen werfen einen grossen Schatten auf kleine Dinge.»

Genau das macht Besorgtheit.

Das Problem der Besorgtheit ist das, was sie mit uns macht.

Sie beeinträchtigt uns emotional, geistig.

Sie beeinträchtigt uns auch körperlich.

Sorgen haben physischen Einfluss auf unser Leben.

Sie erzeugen Stress und Spannung und Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit und alle diese Dinge.

Wir haben alle mit Sorgen zu kämpfen.

Was tun Sie?

Gott sagt, «Du sollst das tun.

Schliess dich meinem Geschenketausch-Programm an.

Du gibst mir deine Sorgen und ich werde für dich Folgendes tun.

Ich werde dir Meinen Frieden schenken.» Was für ein unglaublicher Tausch!

1.Petrus 5:7 «Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt für euch.»

Wenn ihr eure Sorgen Gott übergebt – wenn ihr sagt «Gott hier sind sie.

Diesen Dingen stehe ich gegenüber. Und hier sind meine Gefühle.»

Wenn ihr eure Sorgen Gott übergebt, geschehen zwei wesentliche Dinge.

Zuerst werdet ihr begreifen, dass Gott die Kontrolle hat.

Wenn wir uns sorgen, sorgen wir uns sehr oft über Dinge, die wir nicht kontrollieren können.

Ich begreife erst, dass ich keine Kontrolle über spezielle Dinge habe, wenn mir bewusst wird, dass Gott die Kontrolle hat.

Gott hat die Kontrolle!

Aber es gibt da noch einen zweiten Aspekt.

Die Tatsache, dass Gott für uns sorgt.

Gott sorgt für alles, was uns ängstigt.

Er sorgt sich um das, was wir im Moment durchleiden müssen – viel mehr als wir uns vorstellen können.

Wenn wir Gott unsere Sorgen überlassen, erkennen wir, dass Er die Kontrolle hat, wir erkennen, dass Er für uns sorgt und wir erhalten ein Tauschgeschenk.

Jesus sagte in Johannes 14:27

«Auch wenn ich nicht bei euch bleibe, sollt ihr doch Frieden haben. Es ist mein Friede, den ich euch gebe; ein Friede, den sonst keiner geben kann. Seid deshalb ohne Sorge und Furcht.»

Was für ein Geschenk!

Wir überlassen Ihm Sorgen und erhalten dafür Frieden?!?

Eine der Fragen ist nun, wie wir in die Schlange vor dem Austauschschalter kommen?

Was kann ich tun?

Zu diesen Fragen kann ich euch die geeignete Methode angeben.

Wie kann ich meine Sorgen umtauschen und stattdessen Frieden finden?

Dafür gibt es einen geeigneten Schritt.

Diesen geeigneten Schritt nennt man Gebet.

Gott erzählen, was in unseren Leben los ist.

Die Bibel ist da sehr deutlich.

Dieser ist der geeignete Schritt, um eure Sorgen gegen Frieden austauschen zu lassen.

(9)

Philipper 4:6 «Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!»

Tatsächlich ist diese Anweisung sehr deutlich: erzählt Gott, was ihr braucht!

Einige von euch tun das nicht.

Es gibt etwas, das ihr braucht, aber ihr bittet Gott nicht darum, weil ihr nicht sicher seid, dass er auch denkt, dass ihr es braucht.

Ihr seid nicht sicher, ob Er es euch geben wird.

Das ist so, wie wenn ihr euch vor ihm verstecken würdet.

Aber er kennt euer Herz ja sowieso.

Erzählt ihm, was ihr braucht.

Ihr werdet eure Sorgen erst los, wenn ihr sie Ihm überlassen habt.

Erzählt Ihm, was euch fehlt.

Aber vergesst den zweiten Teil nicht.

Dankt Ihm für das, was Er schon getan hat.

Wenn ihr daran denkt, Gott für all das, was Er bereits getan hat zu danken, werdet ihr die Macht erfahren, mit der sich alltägliche Angst und Sorge drastisch vermindern.

Wenn wir Gott unsere Sorgen geben, gibt Er uns Seinen Frieden.

//

Ich möchte, dass wir heute noch kurz einen zweiten Tausch betrachten.

2. Wenn wir Gott unseren Schmerz übergeben, gibt Gott uns dafür Seine Heilung.

Wenn wir Gott unseren Schmerz übergeben, gibt Gott uns Seine Heilung.

Ich hoffe, dass euch klar ist, dass jeder von uns in diesem Raum irgendeinen Schmerz hat.

Ich habe das in meinen Jahren als Seelsorger gelernt.

Es gibt nicht eine Person in diesem Raum, die nicht irgendeinen Schmerz verspürt.

Daran habe ich nicht den geringsten Zweifel.

Wir alle stehen in unseren Leben irgendwelchen Schmerzen gegenüber.

Vielleicht sind es emotionale Schmerzen.

Vielleicht sind es körperliche Schmerzen, ein seelischer Schmerz, ein Beziehungsschmerz.

Wir haben alle irgendwo einen Schmerz.

Tatsächlich steht in der Bibel nichts über ein irdisches Leben, das ohne Probleme ist, so etwas gibt es auf dieser Welt nicht.

Der Ort, an dem ein sorgloses Leben möglich ist, ist einzig das Paradies.

Auf dieser Welt werden wir unweigerlich auf Probleme stossen.

Psalm 130:1 sagt «Herr, ich bin völlig am Ende. Darum schreie ich zu dir.»

Psalm 138:7 «Selbst wenn ich von allen Seiten bedrängt werde, erhältst Du mich am Leben! Du stellst Dich meinen zornigen Feinden entgegen und rettest mich durch Deine Macht.»

Beachtet den Ausdruck «ich bin völlig am Ende.»

Genau so ist das Leben in der heutigen Welt.

Manchmal ein Ozean von Sorgen.

Es stimmt doch, was die Bibel sagt.

Betrachten wir den Satz aus dem nächsten Vers «von allen Seiten bedrängt» – das ist die Wahrheit, so ist die Welt.

Wir werden in dieser Welt Problemen gegenüberstehen.

Die Frage ist nicht, ob wir Probleme haben werden, oder nicht.

Ihr werdet Probleme haben. Ich werde Probleme haben!

So ist das Leben auf dieser Welt halt nun einmal.

Die Frage ist, wie ich reagiere, wie ich die Probleme angehe, die ich auf dieser Welt unweigerlich haben werde?

Sehen wir uns einmal an, wie die Menschen, die die Psalmen geschrieben haben, darauf antworteten.

Psalm 130 «Herr, ich bin völlig am Ende. Darum schreie ich zu dir.»

Psalm 138 «Selbst wenn ich von allen Seiten bedrängt werde, erhälst Du mich am Leben! Du stellst Dich meinen zornigen Feinden entgegen und rettest mich durch deine Macht.»

Nahum 1:7 «Doch mit Güte begegnet der Herr allen, die ihm vertrauen; er kennt sie und schenkt ihnen Zuflucht in der Not.»

Wenn ihr euch an Gottes Austauschprogramm beteiligt, wenn ihr eure Schmerzen gegen Gottes Heilung eintauscht, Schmerzen, die durch Probleme und Schwierigkeiten in unseren Leben zwangsläufig entstehen ...

... müsst ihr euch – genau wie bei euern Ängsten – einer Sache bewusst sein ...

Und zwar, dass Gott sich um die Probleme kümmert, die uns quälen.

Er weiss, was wir durchmachen und Er kümmert sich um das, was wir jetzt gerade durchmachen –

die Probleme, den Schmerz, das Leid, die Teile von unseren Leben sind.

Gott kümmert sich darum.

Als Maria erfuhr, dass sie ein Kind gebären werde, waren ihre ersten Worte die Folgenden aus Lukas 1:48

«Maria sagte, 'Er kümmert sich um mich, eine geringe und unbedeutende Frau.'»

Sie war total erstaunt, dass Gott sich um sie, ein so bescheidenes Lebewesen auf dieser Erde, kümmert.

Er interessierte sich so sehr für sie, dass er sie brauchte.

Er brauchte sie, um die ganze Weltgeschichte zu verändern.

Gott kümmert sich um euch.

Ich hoffe, dass euch diese Tatsache verblüfft.

Wenn wir unsere Probleme zu Gott bringen, wird uns bewusst, dass er sich kümmert und uns heilt.

Es gibt noch einen dritten Tausch, den Gott in unseren Leben durchführen möchte.

3. Wir übergeben Gott unseren Kummer und verblüffenderweise gibt Er uns Seine Freude.

Die Wahrheit ist, dass wir alle Kummer haben werden.

Wenn man liebt, erfährt man Kummer.

Die einzige Möglichkeit, dem Kummer in dieser Welt zu entgehen, ist die Entscheidung, nicht zu lieben.

Wenn man etwas liebt, wenn man jemanden liebt, wird man Kummer erfahren.

Weil nichts auf dieser Welt für immer andauert.

Niemand auf dieser Welt lebt ewig.

Ihr werdet unweigerlich trauern, wenn ihr liebt.

Ich weiss, dass gerade während der Weihnachtszeit viele von uns besonders tiefe Trauer empfinden.

Einige von euch werden dieses Jahr das erste Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen feiern.

Das ist ein heftiger Schmerz.

Es ist etwas in uns, wenn wir ein Weihnachtsfest so durchleben, etwas, das uns denken lässt: «Ich muss es dieses Jahr ganz einfach durchstehen.»

Wenn wir unseren Kummer zu Gott bringen und Ihm übergeben, wird Er langsam aber sicher etwas tun.

Ihr werdet denken, wenn ich Gott meinen Kummer übergebe, wird Er mir dafür Trost spenden.

Das scheint eigentlich genug zu sein.

Aber betrachtet die nächsten Verse.

Seht, was Er uns dafür gibt. Es ist erstaunlich.

Psalm 30:12 «Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt. Du hast mir die Trauerkleider ausgezogen und mich mit einem Festgewand bekleidet.»

Oder Psalm 30:5 «Wenn wir am Abend noch weinen und traurig sind, so können wir am Morgen doch wieder vor Freude jubeln.»

Oder diese Worte Jesu in Johannes 16:20 «Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll sich in Freude verwandeln.»

Ich weiss nicht, wieiIhr darüber denkt, aber für mich ist das schockierend.

Traurigkeit verwandelt sich in Freude?

Ich könnte mir vorstellen, dass in Gottes Tauschprogramm Trauer sich in Trost oder Liebe umwandeln wird.

Doch wie in aller Welt kann Er uns Freude für Trauer geben?

Irgendwie macht das nicht einmal Sinn.

Wie verwandelt sich Trauer, die ich Gott übergebe, in Freude?

Ich habe Folgendes entdeckt.

Wenn Gott meine Trauer bringe, erinnert Er mich an etwas.

Er erinnert mich daran, dass es mehr gibt, als diese Welt.

Wenn diese Welt alles wäre, das es gibt, hätten wir viel zu trauern.

Wir hätten nur das.

Aber diese Welt ist nicht alles.

Es gibt Probleme. Es gibt Kämpfe.

Es gibt Verluste auf dieser Welt.

Aber wir können einer Ewigkeit entgegensehen, in der es keine Probleme, keine Kämpfe und keine Verluste gibt.

Die Bibel sagt: keine Tränen und keinen Schmerz.

Dem können wir entgegensehen.

Jedes Mal, wenn ich Gott einen Schmerz, einen Verlust übergebe und sage: «Gott hilf mir das durchzustehen», erinnert Er mich daran, dass diese Welt nicht alles ist, was es gibt!

Wenn wir die Welt betrachten, gibt es nicht viel, dessen man sich erfreuen kann.

Habt ihr das bemerkt?

Schaut nur die Nachrichten am Abend.

Schlechte Nachrichten! Schlechte Nachrichten! Noch schlechtere Nachrichten!

Sogar das Wetter ist manchmal eine schlechte Nachricht.

Wir sind gegen Freude programmiert. Das sind wir wirklich.

Die Wetterprognose sagt eine 20%-ige Regen-Wahrscheinlichkeit voraus.

Weshalb eigentlich nicht eine 80%-ige Wahrscheinlichkeit, dass es wundervollen Sonnenschein geben wird?

Weshalb sagen die Meteorologen nicht das?

Weil wir darauf programmiert sind, auf die schlechten Nachrichten im Leben zu achten.

Wenn wir im Leben Verluste erfahren und diese zu Gott bringen, sagt die Bibel, dass langsam aber sicher – es geschieht nicht von heute auf morgen – langsam aber sicher, unser Schmerz zu Freude wird.

Langsam aber sicher werdet ihr bemerken: «Ich habe jetzt noch jemanden mehr auf der anderen Seite des Himmels, auf den ich mich freuen kann und mit dem ich bis in die Ewigkeit zusammen sein kann.»

Trauer verwandelt sich in Freude.

Nur Gott kann dies vollbringen – Trauer, Kämpfe und Schmerzen in unseren Leben nehmen und sie in Freude umwandeln.

Wie mach Er das?

In diesem Fall ist das Wie ein Wer.

Es ist derjenige, um den es an Weihnachten geht – Jesus .

Es tut es durch Jesus.

Jesus Christus kam auf diese Welt, um unsere Trauer in Freude umzuwandeln.

Darum geht es an Weihnachten.

Was die Engel am ersten Weihnachten sagten, steht in Lukas 2:10-11

«Aber der Engel sagte zu den Hirten auf dem Feld 'Fürchtet euch nicht! Ich bringe euch die grösste Freude für alle Menschen! Heute ist für euch in der Stadt Davids der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.'»

Das hat es also mit der Freude auf sich.

«Ich bringe euch die grösste Freude. Ein Retter ist auf die Welt gekommen.»

Ich brauche einen Retter. Ihr braucht einen Retter.

Werdet ihr heute Morgen eure Sorgen gegen Frieden eintauschen, Schmerz gegen Heilung, Trauer gegen Freude?

Gebet:

Willst du zu Jesus Christus sagen, «Jesus, ich brauche dich.

Ich brauche die Vergebung, die nur du geben kannst.

Danke, dass du mich so sehr liebst, dass du für mich am Kreuz gestorben bist, um mir diese Vergebung zu schenken.

Ich bedaure die dinge, die ich falsch gemacht habe.

Ich bitte um deine Vergebung.

Ich bitte dich darum, die Leitung in meinem Leben zu übernehmen.

Ich verstehe zwar noch immer nicht alles, aber ich weiss, wie ich dich, Jesus, bitten muss, in mein Leben zu kommen.

Ich nehme dein Geschenk der Vergebung an.

Ich nehme dein Geschenk des Friedens an.

Ich nehme dein Geschenk der Heilung an.

Ich nehme Dein Geschenk der Freude an.»

Vater, wir danken dir für deine Gaben.

Wenn wir dir unser Schlechtestes übergeben, gibst du uns dafür dein Bestes.

Ich bete für uns alle, dass wir dieses Weihnachtsfest deinetwegen auf eine neue Art und Weise feiern können.

Wir übergeben dir unsere Mühen und sehen, wie du uns im Austausch dafür dein Bestes gibst.

Wir danken dir dafür. In Jesu Namen. Amen.

Es gibt einen letzten Vers. Es ist Gottes Versprechen in

Jesaja 61:3

«Er wird Schmuck statt Asche, Freude statt Trauer

und Lobgesang statt eines betrübten Geistes geben.»

Kontakt

Majore
Walter und Hanny Bommeli

Heilsarmee Zürich Zentral
Ankerstrasse 31
8004 Zürich

Tel. 044 242 53 89

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