Seelsorge, Predigten

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Heilsarmee Zürich Zentral  

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Predigt zum 5.8.2007 (Martin Gossauer)

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

Einleitung

«Geh aus, mein Herz» ist das heute wohl bekannteste und beliebteste Lied Paul Gerhardts, sein absoluter «Hit». Dass es zum Sommerschlager werden konnte, verdankt es aber auch der schmissigen Melodie von August Harder. (Die ursprünglich überlieferte Weise von Johann Georg Ebeling, Kantor an der St. Nicolai Kirche in Berlin, wo Gerhardt Pfarrer war, ist nicht sehr eingängig und hat sich nicht durchgesetzt.)

Das frohe, leichte Lied entstand nach dem Ende des Dreissigjährigen Krieges. Endlich ist Friede. Nach den Wirren und Zerstörungen des Krieges gehen die Menschen wieder voller Zuversicht ihrer Arbeit nach. Der Friede drückt sich auch in der Harmonie mit der Natur aus, die Paul Gerhardt in diesem Lied besingt. Wir schlagen das Lied auf, es ist die Nummer 179.

Wer in «Geh aus, mein Herz» nur ein schwungvolles Sommerlied sieht, verkennt die Tiefenstruktur des Liedes. Um ihr auf die Spur zu kommen, lohnt es sich, mehr als einfach die ersten drei Strophen, wie gemeinhin üblich, zu singen, und wir wollen heute allen Strophen unsere Beachtung schenken. Das Lob der Natur (Strophen 1-7) erfährt mit der Strophe 9 eine Wendung, und die Strophen 9-12 sind eine Besinnung auf die Schönheit des Himmels, die dann in ein Gebet übergeht (Strophen 13-15). Gerhardt beschreibt und preist Gottes Werke in der Natur als Vorgeschmack auf die himmlische Herrlichkeit: Alles Irdische ist ihm ein Gleichnis des Himmlischen. Diese Eigenart Paul Gerhardts wird in vielen seiner Lieder deutlich. Die Schönheit der irdischen Gärten verklärt sich in seinem Dichten zur Schönheit der himmlischen. Die Natur weist in allem auf ihren Schöpfer!

1. Geh aus, mein Herz und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; / schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.

2. Die Bäume stehen voller Laub, / das Erdreich decket seinen Staub / mit einem grünen Kleide; / Narzissus und die Tulipan, / die ziehen sich viel schöner an / als Salomonis Seide.

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, / das Täublein fliegt aus seiner Kluft / und macht sich in die Wälder; / die hoch begabte Nachtigall / ergötzt und füllt mit ihrem Schall / Berg, Hügel, Tal und Felder.

Geh aus, mein Herz, und suche Freud! (Strophen 1-8)

Mit diesem Aufruf an sich selber und an uns beginnt Paul Gerhardt sein Lied. Paul Gerhardt meint das wörtlich: Mein Herz ist zuweilen in mir selbst eingeschlossen wie in einem Gefängnis: eingesperrt in meine Gedanken, Sorgen und Ängste! Und nun soll es ausbrechen in die freie Natur und Gottes wunderbare Schöpfung entdecken!

Also heraus, mein Herz! Ich selbst mit meiner ganzen Liebe verlasse das Haus des Grübelns und gehe durch die Gärten. Ich öffne mein Herz und meine Augen und sehe Blumen, Büsche und Beete – alles, was Menschen liebevoll angelegt und gepflanzt haben. Nicht die wilde, ungezügelte Natur besingt Paul Gerhardt, sondern die von Menschen gezähmte der Gärten! Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann ein Lied über die Schönheit der Gärten singen!

(Selbst in der Stadt gibt es solche Gärten, selbst in unserem grauen und tristen Quartier kann man die Schönheit dieser Natur entdecken: Wir haben schon oft gestaunt über goldene Sonnenblumen und rosa-violette Malven, die mitten in Strassenbeeten blühen und um die Höhe wetteifern. Nun habe ich gerade in dieser Woche gelesen, dass ein unbekannter Zürcher diese Blumen in der Stadt einfach anonym aussät. Was für eine geniale Idee!)

Seit alten Zeiten sind Gärten Symbol des Paradieses. Die Bibel spricht vom Garten Eden, in dem Gott und Mensch miteinander hätten harmonieren sollen. In Gärten leben Mensch und Natur in Harmonie zusammen. Jeder gute Gärtner jätet das störende Unkraut. Er düngt und giesst seine Blumen, damit sie blühen und gedeihen. So verwandelt er seinen Garten in sein kleines Paradies.

Die Schönheit solcher Gärten will mein Herz aus der dunklen Höhle meiner Gedanken locken und mich zum Staunen bringen! Was hindert mich heute aufzubrechen? 'Geh aus, mein Herz, und suche Freud!' Gottes weite Schöpfung will mein Herz erfüllen und mich verwandeln!

Hören Sie einen Satz aus einem Interview von TV Züri, in dieser Woche mit Stephanie Glaser, Schauspielerin, 87jährig, seit 25 Jahren verwitwet: «Wenn es mir nicht geht, bin ich 'gnietig'!» Der Reporter verstand dieses Wort nicht... ich würde es sagen, es heisst 'rumpelsurrig'.... Ja, gerade, wenn wir in einer solchen Verfassung sind, müssen wir uns einen 'Schupf' geben und sagen: 'Geh aus, mein Herz, und suche Freud!'

Die Narzissen und Tulpen in der Strophe 2 erinnern Paul Gerhardt an die 'Lilien auf dem Felde' in der Bibel, die mit ihren Blüten prächtiger gekleidet sind als der reiche König Salomo (Matthäus 6,28f).

Die folgenden Strophen sprühen von Lebenslust: Sie beschreiben auf wunderbare Weise die Natur in vielen Klängen, Farben und Gerüchen: Hören wir zu mit all unseren Sinnen!

4. Geh aus, mein Herz und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; / schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.

5. Die Bäume stehen voller Laub, / das Erdreich decket seinen Staub / mit einem grünen Kleide; / Narzissus und die Tulipan, / die ziehen sich viel schöner an / als Salomonis Seide.

6. Die Lerche schwingt sich in die Luft, / das Täublein fliegt aus seiner Kluft / und macht sich in die Wälder; / die hoch begabte Nachtigall / ergötzt und füllt mit ihrem Schall / Berg, Hügel, Tal und Felder.

7. Die Glucke führt ihr Völklein aus, / der Storch baut und bewohnt sein Haus, / das Schwälblein speist die Jungen, / der schnelle Hirsch, das leichte Reh / ist froh und kommt aus seiner Höh / ins tiefe Gras gesprungen.

Da gewinnt der Satz Friedrich Nietzsches Gestalt: «Alle Lust will tiefe, tiefe Ewigkeit. Nur wo die Lust ein Leben erfüllt, lässt sich auch seine Schwere ertragen.» Obwohl Paul Gerhardt so viel Schweres durchmachen musste, überwältigt ihn die Freude und Lebenslust im Sommer. Nicht nur eine oberflächliche, vergängliche, sondern eine, die erkennt, dass Gott in seiner Güte im Überfluss für uns Menschen sorgt (Strophe 7). Mit allen Poren nimmt Paul Gerhardt die Wunder der Schöpfung in sich auf. Hellwach bricht das Lob aus ihm hervor. Ausser sich vor Freude preist er seinen Schöpfer mit überschwänglichen Worten, die in ein ganz persönliches Loblied münden in der Strophe 8. Ausser sich sein – das heisst mit einem Fremdwort Ekstase! Solche überschäumende Freude an Gott ist heutzutage vielen Menschen verloren gegangen. 'Geh aus, mein Herz, und suche Freud!': Erhebe dich aus den Niederungen des Lebens und strecke dich deinem Gott entgegen! Wenn ich mein Herz hinausgehen lasse in die Fülle des Lebens, werde ich von der Lebenslust überwältigt. Gar nicht anders kann ich als singen, springen und tanzen. Gott befreit mich durch seine Natur aus dem dumpfen Kreisen um mich selbst. Dann singe ich ihm 'mit Herz und Mund' wie nach dem bekannten Bibelwort: «Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über!» Stimmen wir auch in Paul Gerhardts Loblied mit ein, wenn er in der Strophe 8 sagt: «Ich selber kann und mag nicht ruhn...ich singe mit, wenn alles singt».

Wir lesen und singen miteinander, und lassen die Worte «aus meinem/unserem Herzen rinnen», die Strophe 8, dann Strophen 9-10 (Wende im Lied!)

8. Geh aus, mein Herz und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; / schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.

9. Die Bäume stehen voller Laub, / das Erdreich decket seinen Staub / mit einem grünen Kleide; / Narzissus und die Tulipan, / die ziehen sich viel schöner an / als Salomonis Seide.

10. Die Lerche schwingt sich in die Luft, / das Täublein fliegt aus seiner Kluft / und macht sich in die Wälder; / die hoch begabte Nachtigall / ergötzt und füllt mit ihrem Schall / Berg, Hügel, Tal und Felder.

Welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! (Strophen 9-12)

«Alles Irdische ist nur ein Gleichnis», heisst es in Goethes Faust. Wir bekommen darin eine Anschauung des Himmels. Paul Gerhardt ist überwältigt von der sommerlichen Lebenskraft und –fülle. Ihn durchströmt ein Wonnegefühl, mit allen Sinnen trinkt er vom Reichtum der Natur. Ihn beglückt die Schönheit des Irdischen, obwohl sie mit viel Grenzen und Unvollkommenheiten durchtränkt ist. Denn sie ist mit Armut und Leiden durchwachsen. Wie viel grösser muss doch die Freude an der ewigen Heimat sein! (Strophe 9)

«Geh aus, mein Herz»: Bei seinem Sommerspaziergang hält es Paul Gerhardt nicht mehr auf der Erde fest. Seine Gedanken wandern weiter bis in himmlische Gefilde (Strophe 10). Natürlich weiss er, dass er das Ewige in irdische Bilder kleidet. Andere hat er ja nicht. So träumt er von der ewigen Welt als einem himmlischen Garten, der Christus gehört. Dieser Paradiesgarten ist voller Musik der Engel und himmlischen Wesen, voller Lobgesang, voller Glanz und Herrlichkeit. Wenn sich mein Geist bis in diese Höhen erhebt, dann ertönt in ihm das Halleluja der Engel. Wer schon einmal Händels Halleluja mit offenen Sinnen hörte, ahnt, wie das himmlische Halleluja klingen wird.

«Geh aus, mein Herz»: Die Strophen 11 und 12 führen uns geradewegs in die Anbetung und in das Lob vor Gottes Thron! Ja, Lobpreis ist keine Erfindung unserer Zeit – Gott sei Dank. Diese Worte sind Lobpreis pur! Paul Gerhardts Worte kommen mir vor wie moderne Psalmen seiner Zeit. Psalmen, die wie die biblischen Psalmen uns auch heute noch aus dem Herze sprechen und uns nahe gehen, auch wenn die Sprache uns manchmal etwas fremd ist. (Hinweis auf Strophe 11: Das ursprüngliche «ach süsser Gott» von Paul Gerhardt wird im HA-Liederbuch mit «du reicher Gott» wiedergegeben.)

Jemand trägt die Strophen 11 und 12 vor, anschliessend freie Lobgebete

Vorschlag: Die Strophe 11 in eigene Worte fassen, in fester Gegenwartsform

11. Die Glucke führt ihr Völklein aus, / der Storch baut und bewohnt sein Haus, / das Schwälblein speist die Jungen, / der schnelle Hirsch, das leichte Reh / ist froh und kommt aus seiner Höh / ins tiefe Gras gesprungen.

12. Die Bächlein rauschen in dem Sand / und malen sich an ihrem Rand / mit schattenreichen Myrten; / die Wiesen liegen hart dabei / und klingen ganz vom Lustgeschrei / der Schaf und ihrer Hirten.

Ach süsser Gott: Wer könnte das heute noch sagen? Der Kuchen ist süss, ein Baby ist süss, meine geliebte Frau ist süss – aber Gott? Die Süsse weckt Glückshormone. Deswegen, sagt man, sei die Muttermilch süss. Sie beruhigt das aufgewühlte Gemüt eines weinenden Kindes. Und solche Süsse wissen wir zu schätzen, wenn wir ein Stück Schokolade geniessen oder ein Stück Kuchen essen. Glückshormone auch für uns Erwachsene, die unsere Moral heben.

Doch was immer ich von der Süssigkeit des Lebens zu schmecken bekomme, sie löschen den bitteren Geschmack der Enttäuschungen und des Leidens nicht aus. Was ist, wenn ich nur noch den bitteren Trank der Sorgen und Nöte, des Todes und der Probleme trinken muss? Dann wäre es doch wunderbar, wenn ich einen Weg fände, die Süsse Gottes zu schmecken! Paul Gerhardt kannte beides – er trank den bitteren Trank des Todes und löschte den Durst bei Gott, dessen Quelle die Bitterkeiten des Lebens versüsst. Inmitten einer Welt voller Tränen schenkt Gott sein Glück, das mich auch in schweren Zeiten trägt. «Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!» haben wir am Anfang des Gottesdienstes gelesen (Psalm 34,9).

Auf und ab geht es auf dem Weg seines Dichtens. Paul Gerhardt erhebt sich aus der Natur in die lichten Höhen des Himmels. Aber dort kann niemand verweilen. Auch Petrus, Jakobus und Johannes durften dem Herrn keine Hütte auf dem Berg der Verklärung bauen. Am Ende seiner Himmelsreise, in Strophe 12, findet sich Paul Gerhardt im Alltag wieder. Unter dem 'Joch des Leibes', da ist nicht eitel Sonnenschein. Da fallen noch die langen Schatten des vergangenen Krieges in die Gegenwart. Da herrschen noch Armut und Hunger.

Doch die Seele soll sich davon nicht niederdrücken lassen. Im Herzen, im Innersten soll der Lobgesang nicht verstummen. Die innere Stimme will uns zu stimmigen, zu gut gestimmten Menschen machen, die zuversichtlich durchs Leben gehen und an jedem Ort Gott ihr Lob darbringen.

Hilf mir und segne meinen Geist (Strophen 13-15)

Das Lied findet seinen Höhepunkt, und darum lohnt es sich, bis ans Ende zu gehen in den letzten Strophen, die ein eindrückliches Gebet sind. Ich lade Sie ein, in der Stille die Strophen 13 bis 15 zu lesen, ja zu beten für sich persönlich.

Wir lesen die Strophen 13-15 in stillem Gebet

13. Geh aus, mein Herz und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; / schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.

14. Die Bäume stehen voller Laub, / das Erdreich decket seinen Staub / mit einem grünen Kleide; / Narzissus und die Tulipan, / die ziehen sich viel schöner an / als Salomonis Seide.

15. Die Lerche schwingt sich in die Luft, / das Täublein fliegt aus seiner Kluft / und macht sich in die Wälder; / die hoch begabte Nachtigall / ergötzt und füllt mit ihrem Schall / Berg, Hügel, Tal und Felder.

Der Gnadensommer Gottes soll unser Leben zum Blühen bringen und Früchte des Glaubens hervorbringen. Die Strophe 14 erinnert uns an das Bild im ersten Psalm, der den Menschen besingt, der sich an die Weisungen Gottes hält. Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der immerdar grünt und Frucht bringt. Ja, «mach in mir deinem Geiste Raum... und lass mich Wurzeln treiben.» Wer aus Gottes Geist lebt und sich davon nährt, muss zu einem guten Baum werden! Er lebt nicht nur von Einsichten und Erkenntnissen, sondern aus der Liebe, die Gott selbst in seinem Wesen ist. Wo ein Mensch so in Gott eingewurzelt ist, da muss er doch wachsen! In unseren Ferien, im altrömischen Estavayer-le-lac, entdeckten wir mitten im Städtchen einen mächtigen Lindenbaum. Sicher hätte es vier Personen gebraucht, um seinen Stamm zu umfangen. Wie tief trieben wohl seine Wurzeln? Wie lange stand er schon da, treu an seinem Platz? Ich denke an die sieben Salutisten, die wir dieses Jahr zu Grabe begleitet haben: Sie waren alle seit mehr als 70 Jahren Heilssoldat – Leben, die tief in Gott verwurzelt waren. Das beeindruckt mich!

Lass mich Herr, zu deinem Ruhm, ein guter Baum sein, eine schöne Blume, eine Pflanze nach deinem Wohlgefallen, die blüht und wächst, wie du es möchtest.

Am Schluss (Strophe 15) nimmt das Lied eine erstaunliche Wendung... «Geh aus, mein Herz»? Nein, umgekehrt schliesst Paul Gerhardt. Nicht ich suche den himmlischen Garten. Sondern er, mein Herr, sucht den irdischen in mir. Mein Herz und Inneres soll der Garten werden, in dem er lustwandelt. Dort soll er seine Freude finden. Dort soll er seinen Garten pflegen, dass alles grünt und blüht. Er will die Blumen giessen. Er will die Schädlinge von den Rosen absammeln. Er will das Unkraut jäten. Und er will frischen Dünger auftun. In dürren Zeiten will er meine Seele feuchten und in Kälte schützende Zweige über sie decken. So werden mein Inneres und mein Leben durch seine Liebe blühen, wachsen und gedeihen. Wo das ein Mensch erlebt, dass ihm der Herr so dient, da wird er hingerissen, ihm ebenfalls für Zeit und Ewigkeit zu dienen, zu seiner Ehr allein.

Nun, ist das nicht kindliche Phantasie? Ich bin ein Mensch und kein Garten, und Gott hat mehr zu tun, als sich um den angeblichen Garten meiner Seele zu kümmern, könnte ich einwenden. Dennoch, auch in mir gibt es vieles zu ordnen... da sind böse Gedanken auszujäten, verkümmernde Erwartungen zu begiessen, kränkelnde Triebe zu reinigen. Ob ich so, in einer von ihm gestalteten Seele besser durch das Leben komme?

Dann will ich mit Paul Gerhardt das Versprechen erneuern, ihm und nur ihm allein zu gehören und zu dienen!

Kontakt

Majore
Walter und Hanny Bommeli

Heilsarmee Zürich Zentral
Ankerstrasse 31
8004 Zürich

Tel. 044 242 53 89

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